Sonderausschreibung für Meereswindparks: 1.600 MW

17. Dezember - 2018
Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann (CDU) hat eine kurzfristige Sonderausschreibung für zusätzliche Meereswindparks mit einer Leistung von 1.600 MW mit einem Gesetzentwurf im März 2019 in Aussicht gestellt. Der bisherige „Ausbaudeckel“ könnte von 15.000 auf bis zu 20.000 MW angehoben werden.

Die Windenergie vor deutschen Küsten solle „möglicherweise“ doch stärker ausgebaut werden als geplant, berichtet die „Nordsee-Zeitung“ von einer Veranstaltung in Cuxhaven. Auf einer Podiumsdiskussion habe der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), einen entsprechenden Gesetzentwurf für März 2019 in Aussicht gestellt. Darin könne eine kurzfristige Sonderausschreibung für zusätzliche Offshore-Windparks „mit einer Leistung von 1.600 MW“ enthalten sein. Bisher seien in Nord- und Ostsee rund 5.400 MW am Netz. Bis 2030 könne der bisherige „Ausbaudeckel“ von 15.000 auf bis zu 20.000 MW angehoben werden, habe Ferlemann „angedeutet“. Der Windenergie-Branchenverband WAB habe das begrüßt: „Nun kann die Branche auf eine konkrete Kehrtwende hoffen“, habe WAB-Geschäftsführer Andreas Wellbrock gesagt.

Quelle: NORDSEE-ZEITUNG (Auflage: 42.023) Seite 1 Christoph Barth

Artikelzusammenfassung von www.pressetrend.de

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