Neas auf der Wind Energy

4. September - 2018
Interview mit Jan Knievel, Originator bei Neas Energy

Herr Knievel, um welche Themen wird es am Neas-Stand gehen?

Jan Knievel: Ganz traditionell um die klassische Direktvermarktung aber natürlich auch um alternative Finanzierungsinstrumente wie PPAs für neue Projekte sowie Konzepte für Anlagen, die aus dem EEG laufen. Hier können wir schon jetzt Angebote für den Weiterbetrieb ab 2021 machen.

Welche neuen Entwicklungen am Direktvermarktungsmarkt beobachten Sie?

Jan Knievel: Die Zeit der ungesund niedrigen Margen bei Direktvermarktern neigt sich dem Ende zu. Neas hat ja als einer der ersten Player am Markt sein Portfolio bereits 2017 bereinigt und sich von Windparks getrennt, deren Vermarktung für uns unrentabel war. In den vergangenen Monaten konnten wir unser Portfolio dann wieder vergrößern, allerdings mit Projekten, die gut zu uns passen. Ich beobachte auch, dass andere Direktvermarkter nun ähnlich agieren und das führt zu der Marktberuhigung, auf die viele gehofft haben.

Hat das auch Vorteile für Betreiber?

Jan Knievel: Auf jeden Fall. Am Ende der Entwicklung steht zwar vielleicht ein leicht höheres Preisniveau für Betreiber, dafür können sie aber mehr Qualität und Zuverlässigkeit von ihren Dienstleistern erwarten. Es ist einfach gut, einen langjährigen Partner in der Direktvermarktung zu haben statt immer wieder neu zu suchen. Man spart sich zum Beispiel den Aufwand für Vertragsverhandlungen und die An- und Abmeldung von Anlagen.

Wie kann denn Neas Betreiber unterstützen, die künftig mit PPAs arbeiten möchten?

Jan Knievel: Ganz allgemein wollen unsere Kunden ja neue Projekte „bankable“ machen oder bestehende Projekte mit Hilfe von Marktinstrumenten weiterbetreiben. Dabei sind mit Instrumenten wie PPAs neue Herausforderungen verbunden. So lange ein Projekt im EEG ist, sorgt der Staat für die notwendige Stabilität und Planbarkeit. In PPA-Zeiten können dagegen das Preis- und das Volumenrisiko eine Finanzierung oder den Weiterbetrieb erschweren. Neas kann als Partner dabei helfen, beides zu bewältigen, wobei intelligentes Risikomanagement eine wichtige Rolle spielt.

Und worin bestehen dann die Leistungen von Neas?

Die Antwort auf diese Frage ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Je nachdem ob es sich um ein neues Projekt handelt oder um den Weiterbetrieb eines bestehenden Projektes, kann Neas ganz verschiedene Rollen einnehmen und unterschiedliche Instrumente einsetzen. Was sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam mit dem Kunden.  Bei bestehenden Projekten können wir unter Anderem das Balancing übernehmen oder aber mit Festpreisen den Weiterbetrieb für Anlagen sichern, die aus dem EEG laufen. Bei neuen Projekten kann Neas beispielsweise Preise mit Hilfe des Forward Hedgings für 5 Jahre absichern, den Handel an der Börse zu Spotpreisen betreuen oder langlaufende Corporate PPAs managen, bei denen ein Industriekunde der Stromabnehmer ist. Wer mehr dazu wissen möchte, kann uns gerne auf der Wind Energy besuchen oder anrufen, wir stehen gerne Rede und Antwort.

 

Den Stand der Neas Energy finden Sie auf der Wind Energy 2018 in Halle 1, Stand A1.541.

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